Dienstag, Januar 10, 2012

Verkehrte Welt?

Neun chinesische Autoren beschweren sich, dass insgesamt 37 von ihnen geschriebene Bücher ohne ihre Erlaubnis in Apples App Store angeboten werden, meldet "der Spiegel" in seiner Netzwelt.

Die Autoren behaupten, dass die Rechte an ihren Werken keineswegs den anbietenden Verlagen gehörten, sondern den Autoren selber. Und dass Apple von diesen Verkäufen in seinem iBookstore auch noch jeweils 30 Prozent Gebühr einstreiche, sei "reiner Diebstahl", so Bei Zhicheng vom chinesischen Schriftstellerverband. Die neun betroffenen Autoren wollen Apple nun auf eine Schadenersatzsumme von 11,91 Millionen Yuan verklagen, umgerechnet knapp 1,5 Millionen Euro.

Normalerweise haben wir doch den Eindruck, die Geschichte verhält sich andersherum: Wir (Europa, USA) erfinden, kreieren und China baut nach. Aber vielleicht ist das alles nur ein Vorurteil.

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