Montag, Februar 21, 2011

Handy Sperrungen

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) hat mit einer Klage gegen T-Mobile und deren Tochter Congstar Erfolg gehabt: Eine Sim-Kartensperrung bei einem Defizit von nur 15,50 € ist nicht zulässig.

Eine entsprechende Vertragsklausel ist laut Bundesgerichtshof (BGH) "überzogen und unzulässig". Die Richter halten eine Regelung, die sich an der schon länger bestehenden Regelung für Festnetzanschlüsse orientiert, für übertragbar auf Handy Verträge. Danach dürfen T-Mobile und Congstar künftig erst ab einer ausstehenden Forderung von 75 Euro die Handy-Karte sperren. Und die Sperre muss mindestens zwei Wochen vorher angekündigt werden, damit der Kunde die Chance hat, seine Schulden rechtzeitig zu begleichen. Das Urteil ist sofort rechtskräftig, das heisst T-Mobile und Congstar müssn nun umgehend ihre AGB anpassen.

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