Montag, November 08, 2010

Briefträger sollen E-Briefe verkaufen

Laut Postvorstand Jürgen Gerdes sollen die Zusteller gegen eine Prämie auf Kundenfang für den E-Post-Brief gehen. In einem Interview mit rp-online sagte Gerdes, die Zusteller könnten dadurch "einen interessanten Zuverdienst" bekommen.

Beim E-Post-Brief wird jede Sendung mit einer elektronischen Signatur der Post versehen, die eine Integritätsprüfung der enthaltenen Daten ermöglicht. Damit bestätigt die Post dem Empfänger, dass die Nachricht tatsächlich vom angegebenen Absender stammt und ihr Inhalt unverändert ist. Für das Versenden eines E-Post-Briefes muss eine auf das Handy gesendete Transaktionsnummer eingegeben werden. Verfügt der Empfänger eines E-Post-Briefes nicht über eine E-Mail-Adresse, druckt die Post das Schreiben aus und stellt es per Boten zu.

Umständlicher geht es wohl kaum. Und ganz ehrlich, wenn mein jetztiger Zusteller, der schon einmal Sendungen mir in den Dreck oder Schnee schmeisst oder auch gerne sonstwo in der Strasse verteilt, für etwas wirbt, ist das Grund genug, zur Konkurrenz zu wechseln.
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