Donnerstag, September 30, 2010

Open Office wird Libre Office


oder vielleicht auch nicht.

Tatsache ist, dass Mitglieder der OpenOffice.org-Community die Document Foundation gegründet haben, die sich um die Weiterentwicklung der freien Bürosoftware unter dem Namen LibreOffice kümmern soll.

Der Plan, eine unabhängigen Stiftung ins Leben zu rufen, ist nicht. Als Sun den Quelltext von StarOffice freigab und OpenOffice.org gründete, entstand auch der Plan, nach Vorbild der Mozilla Foundation eine eigene Stiftung zu gründen. Nach der Übernahme von Sun durch Oracle war plötzlich die Zukunft von Open Office offen, da oracle so offenbar mit Bürosoftware nicht anfangen konnte und/oder wollte.

Zu den Unterstützern der Document Foundation gehören große Namen, wie die Free Software Foundation und OASIS, die Organisation, die die Entwicklung des OpenDocument-Formats vorantreibt, dazu Google, Novell, Red Hat und Canonical, die Firma hinter Ubuntu. Auch Oracle wurde eingeladen, sich zu beteiligen. Dabei hofft man, das Oracle, das die Markenrechte an Open Office hält, diese der Stiftung überträgt, damit OpenOffice auch unter dem alten Namen weiterbestehen kann.

Ich persönlich werde LibreOffice nutzen, zum ersten, weil ich es so gewohnt bin. Zum zweiten, weil ich nicht ausschliesslich mit Windows arbeite. Ich habe schon StarWriter genutzt, als als es noch in der Version 2 war (ich glaube, das war Anfang der 90er. Dann StarOffice, dann OpenOffice.
Mit MS Office habe ich mich nie anfreunden können, denn es ist auf Windows beschränkt, es konnte früher einfach weniger als die Alternative, hatte nie ein anständiges Grafikprogramm dabei und war zu oft mit sich selbst (und anderen) nicht kompatibel.

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