Dienstag, August 24, 2010

Ei, Ei, Ei

Apple hat beim Oberlandesgericht Hamburg (komisch, immer Hamburg) eine einstweilige Verfügung gegen die Firma Koziol erwirkt, die einen Eierbecher mit dem eigentlich naheliegenden Namen "eiPOTT" vertrieben. Das Gericht sah eine mögliche Verwechslungsgefahr zwischen dem Eierbecher und einem "Musikabspielgerät" von Apple gegeben.

Koziol muss seinen Eierbecher nun umbenennen, sonst drohen 250.000 Euro Strafe. Koziol will das Produkt unter anderem Namen weitervertreiben.

Dass Apple unbedingt humorfrei ist, hat das Unternehmen schon häufiger bewiesen, dass man aber einen Eierbecher mit einem mp3 Player verwechseln kann, ist doch schon eine ziemlich Unterstellung. Persönlich kann ich die beiden Dinge ganz gut unterscheiden, und löffele mein Frühstücksei (ob das jetzt auch umbenannt werden muss?) eigentlich nicht aus einem I-Pod.


Allerdings ist der Ei-pott noch im Internet vorhanden, bei Amazon, aber auch bei Koziol selbst kann man ihn unter genau diesem Namen käuflich erwerben.

Ein klassisches apfeliges Eigentor.

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