Montag, April 26, 2010

Gegen Street View

Unsere Ministerin für Verbraucherschutz Ilse Aigner (CSU) will nicht, dass Google Street View startet, bevor dem Bürger umfassende Einspruchsrechte eingeräumt werden. Frau Aigner fordert, dass die Bürger auf den Google-Fotos Haus und die Hausnummer vollständig unkenntlich machen lassen können. Das berichtet das Nachrichtenmagazin der Spiegel in seiner neuesten Ausgabe.

Deshalb rät sie allen Bürgern beim Internetkonzern Google Widerspruch einzulegen, wenn es darum geht, dass Google Straßen für Street View fotografiert.

Besonders bedenklich erscheint dabei, dass Google nicht nur Häuser und Straßen fotografiert, sondern auch WLAN-Karten erstellt, was insbesondere den Datenschützern nicht gefällt.
Für Aigner müssen Gebäude, die dazugehörigen Hausnummern, Personen und Autokennzeichen vollständlich unkenntlich gemacht werden, wenn Bürger Einspruch erheben. In den USA ist das bereits so.

Google ist eine datensammelnde Krake und solange niemand genau weiss, wer diese Daten nutzen kann, wohin sie gehen, an wen sie verkauft werden, werde ich jedenfalls mein Einverständnis nicht erteilen. Frau Aigner hat Recht.

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