Donnerstag, Februar 04, 2010

Das Hamburger Landgericht ist der Meinung, dass Abmahnungen grundsätzlich per Brief, Einschreiben oder per E-Mail zugesandt werden können. (7. Juli 2009 ,Az.: 312 O 142/09)
Das stellte es fest anlässlich einer Klage, wo die entsprechende E-Mail an einen der involvierten Anwälte nicht oder vermeintlich nicht zugestellt wurde.

Besagtes Landgericht ist ja schon öfter mit verwirrenden Urteilen aufgefallen. Offenbar muss man in Zukunft seinen Spamfilter entweder abschalten oder aber die Spammails trotzdem sorgfältig lesen. Und das wiederum kostet Zeit und Geld.

Ist jetzt auch in Zukunft erlaubt, Abmahnungen per E-Mail zu widersprechen und damit selber eine Abmahnung auszusprechen?

Ist es in Zukunft erlaubt, statt vor Gericht als Zeuge aufzutreten einfach eine E-Mail mit der Aussage an das Gericht zu schicken?

Warum entwickelt die Bundesregierung die de-Mail? Ist doch nur teuer und unnötig.

Herr, lass Hirn regnen.

Quelle und Hintergrund

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