Freitag, Februar 26, 2010

E-Books

PaperC bietet E-Books zum kostenlosen Lesen an. Dabei sind viele absolute Klassiker und Standardwerke, wie z.B. Michael Jendryschiks "Einführung in XHTML, CSS und Webdesign: Standardkonforme, moderne und barrierefreie Websites erstellen ", Eric Meyers "CSS: The Definitive Guide " und viele andere. Das Konzept dahinter ist: Seiten herunterladen und ausdrucken, Textstellen einfach kopieren und zitieren, Eigene Notizen anfügen und online verwalten kosten dann 10ct pro Seite.

Ob das geschäftsmodell Erfolg hat, bleibt abzuwarten. Interessant ist dieses "Freemium" Modell allemal.

Tipp und mehr dazu: Golem

Donnerstag, Februar 25, 2010

Internet Explorer


Dass der Internet Explorer nicht standard-konform ist, zumindest nicht bis einschliesslich Version 7, ist jedem Webentwickler bekannt. Aber Abhilfe schafft IE7.js, eine JavaScript Bibliothek, die den Internet Explorer in einen standard-konformen Browser verwandelt.
Auch die fehlende Unterstützung der Transparenz bei PNGs wird "nachgerüstet". Die Bibliothek liegt zur Zeit in der Version 2.1 beta2 vor. Ich hatte mir vor einiger Zeit mal eine ältere Version angeschaut, die lief aber nicht richtig. Mein Unvermögen oder vielleicht war es nur ein Bug. Ich hätte Interesse an Erfahrungen mit der Bibliothek.

Mittwoch, Februar 24, 2010

PC Eigenbau

Zu dem Thema gibt es ein ausgezeichnetes Tutorial bei "Grundlagen Computer", das ich nur empfehlen kann. Alle wichtigen Komponenten werden bechrieben, Troubleshooting und Tipps fehlen nicht. Wer auch nur ein Laufwerk ein-/ausbauen möchte, eine Karte ersetzen will, dem ist ebenfalls dieses Tutorial wärmstens ans Herz gelegt.

Erspart teure Fachleute.

Dienstag, Februar 23, 2010

Keine Netzsperren

Das Bundesinnenministerium Taten ordnete per Erlass an, vorerst keine Sperrlisten zur Sperrung kinderpornografischer Seiten zu erstellen. Stattdessen sollen nach dem Motto "Löschen statt Sperren" entsprechende Seiten entfernt werden.

Das entsprechende Gesetz war in letzte Woche durch Bundespräsident Horst Köhler unterzeichnet worden.
Das BKA soll sich nun verstärkt um die Löschung entsprechender Seiten kümmern. Und gestern tagte endlich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Ein Tagesordnungspunkt ist die Zensursula-Petition aus dem vergangenen Jahr, die damit acht Monate nach Ende der Petitionslaufzeit im Bundestag angehört wird, auch wenn durch die Aussetzung der Sperrung wesentliche Teile der Petition bereits erfüllt sind.

Montag, Februar 22, 2010

Webseiten optimieren

Google will die Schnelligkeit einer Webseite zu einer der Grundlagen für seinen Page Rank machen, doch einen Lasttest zu machen ist nicht einfach. Darüber dann aber auch noch eine Auswertung bekommen fast unmöglich für normale Webseiten Besitzer. Wir optimieren und machen und doch fehlt uns das Feedback ob denn für alle Besucher ok ist. Jetzt haben wir die Möglichkeit und dazu noch kostenlos. Unter Load Impact gibt es einen kostenlosen Test. Ausprobieren und weiter optimieren.

Freitag, Februar 12, 2010

Donnerstag, Februar 11, 2010

Löschen statt Sperren

Die gelb-schwarze Koalition will das Gesetz zu Internetsperren, das "Zensursula" berühmt machte, nicht weiter verfolgen.
Stattdessen sollen Kinderpornografische Seiten gelöscht werden, wie es die Kritiker gefordert hatten. Ein Sieg für die Unterzeichner der Online-Petition?

Nicht ganz, was passiert nun mit der in Teilen bereits geschaffenen Infrastruktur zum Sperren von Inhalten?

Was wird aus dem Gesetz, das der Bundespräsident nicht unterschreiben mochte? Wird es nur ein wenig modifiziert.

So ganz geheuer ist mir die Sache nicht, warten wir es ab. Und schauen hier hin:
Vorankündigung - Öffentliche Sitzung des Petitionsausschusses
Am 22. Februar berät der Petitionsausschuss ab 13:00 Uhr zwei Petitionen zum Thema Internetsperren in einer öffentlichen Sitzung. Nähere Angaben folgen.

Mittwoch, Februar 10, 2010

Botnetzen geht es an den Kragen

Der Bundesinnenminister stellt 2 Millionen Euro aus Steuermitteln für die Bekämpfung von Botnetzen bereit, wurde anlässlich des Safer Internet Day 2010 bekanntgegeben. Das Geld bekommt die Anti-Botnet-Initiative des Verbandes der Deutschen Internet-Wirtschaft Eco einmalig.

Grundsätzlich ist diese Initiave zu begrüßen, aber ob die Summe auch ausreicht, um eine Infrastruktur zur Bekämpfung von Botnetzen aufzubauen, ist wohl zweifelhaft. Denn viele der verbundenen PCs gehören privaten DAUs, die keine Ahnung haben, was ein Botnetz ist, was ein Virus ist (man kriegt Schnupfen davon) und dass ihr Rechner überhaupt infiziert ist. Die Aufklärung dieser vielen ist eine Sysiphusarbeit.

Nun gut, packt es an.

Dienstag, Februar 09, 2010

Google soll zahlen

Wenn es nach dem spanischen Telekom Konzern Telefónica geht, soll Google bald für den Traffic zahlen, den sie verursachen.

Das sieht nach einem erneuten Vorstoß aus, die Netzneutralität zugunsten großer zahlender Konzerne einzuschränken. Ich hoffe, das Internet wird nicht bald ein Platz für finanzstarke Großkonzerne.

Montag, Februar 08, 2010

Ende von Flash?

Nach dem Iphone wird auch das neue Windows Mobile 7 kein Flash mehr implementieren. Natürlich wird Silverlight ein Bestandteil sein.

Aber für Adobes Flash beginnt es düster auszusehen. HTML 5 wird ohne Flash auskommen, dazu noch die beiden wichtigsten Betriebssysteme für Mobilgeräte.

Freitag, Februar 05, 2010

Die Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger will Abofallen entschärfen. Deshalb sollen Unternehmen verpflichtet werden, "in ihre Internetauftritte deutlich erkennbare Preisangabenfenster aufzunehmen".

Eine verbindliche Bestellung bzw. Abonnement soll erst dann zusatnde kommen, wenn der Verbraucher durch den Mausklick auf das Feld bestätigt hat, dass er von dem Preis Kenntnis genommen hat. Sie will auch eine Regelung auf EU Ebene erreichen.

Gut so, Frau Ministerin und jetzt bitte noch eine Regelung, die eine erste Abmahnung kostenfrei macht.

Quelle: Süddeutsche

Donnerstag, Februar 04, 2010

Das Hamburger Landgericht ist der Meinung, dass Abmahnungen grundsätzlich per Brief, Einschreiben oder per E-Mail zugesandt werden können. (7. Juli 2009 ,Az.: 312 O 142/09)
Das stellte es fest anlässlich einer Klage, wo die entsprechende E-Mail an einen der involvierten Anwälte nicht oder vermeintlich nicht zugestellt wurde.

Besagtes Landgericht ist ja schon öfter mit verwirrenden Urteilen aufgefallen. Offenbar muss man in Zukunft seinen Spamfilter entweder abschalten oder aber die Spammails trotzdem sorgfältig lesen. Und das wiederum kostet Zeit und Geld.

Ist jetzt auch in Zukunft erlaubt, Abmahnungen per E-Mail zu widersprechen und damit selber eine Abmahnung auszusprechen?

Ist es in Zukunft erlaubt, statt vor Gericht als Zeuge aufzutreten einfach eine E-Mail mit der Aussage an das Gericht zu schicken?

Warum entwickelt die Bundesregierung die de-Mail? Ist doch nur teuer und unnötig.

Herr, lass Hirn regnen.

Quelle und Hintergrund

Mittwoch, Februar 03, 2010

Browser


Laut PCWelt verliert der Internet Explorer 6 zunehmend Marktanteile. Nur noch 20% aller Leser der online PCWelt surfen mit diesem Uraltbrowser, wobei durchaus auch einige Surfer dabei sein könnten, die im Kompatibilitätsmodus unterwegs sind.
Auch bei meinen Seiten ist dieser Trend zu beobachten (siehe Bild).

Die Warnungen vor massiven Sicherheitslücken waren wohl erfolgreich. Hoffentlich, denn jedem Workworker geht wohl die mangelnde Standardtreue des IE 6 auf den Nerv.

Dienstag, Februar 02, 2010

Bye bye Internet Explorer 6

Wie Google mitteilt, werden ab März einige Angebote von Google nicht mehr oder nur eingeschränkt für Nutzer des Internet Explorers 6 zur Verfügung stehen. Betroffen sind zunächst nur Google Docs und Google Sites.

Das liegt an den mangelnden Sicherheitsvorkehrungen sowie fehlenden Funktionen beim Internet Explorer 6. Trotzdem hat der Internet Explorer 6 immer noch viele Nutzer.

Google empfiehlt den Nutzern bereits ein Update des Explorers, alternativ sollte man auf Chrome oder Firefox wechseln. Auch Microsoft rät, auf die aktuelle Version 8 des Internet Explorers umzusteigen.

Montag, Februar 01, 2010

Stadtplan-Abmahnungen (Abmahngebühren)

Das Arbeitsgericht Charlottenburg hat festgestellt, dass Rechtsanwälte
und Kanzleien die massenhaft und routinemäßig abmahnen, Anspruch auf
höchstens eine 0,3 fache Geschäftsgebühr haben. Diese fordern in
Abmahnungen meist die 1,3 fache Geschäftsgebühr.

Konkret ging es darum, dass die Beklagte unerlaubt einen
Kartenausschnitt von urheberrechtlich geschütztem Material für ihren
Internetauftritt verwendet hatte. Der Kläger, die Euro-Cities AG wollte
neben einem Schadensersatz von 1.620 Euro die Erstattung der Kosten des
Abmahnschreibens von 555,60 Euro erwirken. Das Gericht urteilte, dass
die 1.620 Euro Schadensersatz rechtens seien, die Kosten des
Abmahnschreibens jedoch überhöht. Diese dürften bei massenhaft und
routinemäßig erstellten Abmahnungen nur die 0,3 fache Anwaltsgebühr
betragen. In diesem Fall müssen Kosten für das Abmahnschreiben in Höhe
von 143,60 Euro gezahlt werden. (ag)

Quelle: Newsletter abmahnwelle.de