Samstag, Januar 16, 2010

Kritische Sicherheitslücke im Internet Explorer 6,7,8

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor einer bis jetzt unbekannten kritischen Sicherheitslücke im Internet Explorer der Versionen 6, 7 und 8. Die Schwachstelle ermöglicht Angreifern, über eine manipulierte Webseite Schadcode in einen Windows-Rechner zu schleusen und zu starten. Der in der vergangenen Woche bekannt gewordene Hacker-Angriff auf Google und weitere US-Unternehmen hat vermutlich diese Sicherheitslücke ausgenutzt.

Das BSI erwartet, dass diese Schwachstelle in kurzer Zeit für Angriffe im Internet eingesetzt wird.

Bis dahin empfiehlt das BSI, bis zum Vorliegen eines Patches von Microsoft auf einen alternativen Browser umzusteigen, denn auch das Deaktiviereng von Active X bringt keine 100%ige Sicherheit.

Sobald die Sicherheitslücke geschlossen ist, wird das BSI über seinen Warn- und Informationsdienst Bürger-CERT darüber informieren.

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