Freitag, Oktober 09, 2009

EU und MicroSoft einigen sich?

Hoffentlich noch vor Auslieferung von Windows 7 könnte der Strei zwischen Microsoft und der EU-Kommission beigelegt werden.

Dieser strei (einer von vielen) beinhaltet die bisherige Praxis, den Browser (natürlich den Internet Explorer) fest in das Betriebssystem zu integrieren, sodass alternative Browser vom Benutzer zusätzlich installiert werden müssen. De-installieren lässt sich der Internet Explorer überhaupt nicht.

Eine mögliche Einigung könnte folgendermaßen aussehen:

Alle Nutzer von Windows in Europa erhalten nach der Installation ein Auswahlfenster vorgesetzt, um aus den gängigsten PC-Browsern ihr Lieblingsprodukt auszusuchen, welches dann als Default-Browser installiert wird.

Allerdings muss die EU-Kommission diesem Vorschlag noch zustimmen und die Frage nach der De-installation der IE ist auch nicht gelöst. Aber - so Microsoft - lässt sich der Internet Explorer 8 vollständig aus Windows 7 löschen.

Auch die EU-Nutzer von früheren Windows-Versionen sollen dieses Tool erhalten können.
Außerdem stehe man den Konkurrenten nicht mehr im Wege, wenn es darum gehe, mit PC-Herstellern ein Software-Bundle für ihren Browser auszuhandeln.

Ob das alles wohl wahr ist? Und wenn, das könnte durchaus das Ende von Microsofts Engagement im Browsermarkt sein. Denn schon jetzt hängt der Internet Explorer 8 auf Grund der langen Aktualisierungsfristen anderen Browsern hinterher. Und Geld kann Microsoft mit einem Browser nicht verdienen, aber durchaus an Ansehen verlieren, weil ihr Produkt den Alternativen nicht das Wasser reichen kann.
Quelle: ArsTechnica

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