Mittwoch, Juli 22, 2009

Twitter - offen wie ein Scheunentor

Hacker haben zum wiederholten Mal das Passwort eines Twitter-Mitarbeiters geknackt und sensible Daten veröffentlicht.
Zu den geknackten Daten gehören Informationen über Wachstumserwartungen der Firmenleitung, Gehälter der Beschäftigten, Kreditkartennummern, Einschätzungen über Bewerber und Berichte von internen Besprechungen. Einsicht in die Online Dokumente des Twitter Mitarbeiters, sowie Informationen über Amazon- und Paypal-Konten seiner Frau war auch möglich. So eine Meldung von Newsparadies.

Langsam drängt sich bei mir der Verdacht auf, dass die Twitter Mitarbeiter wenig geschult sind. Kleben die Passwörter am Bildschirm oder benutzt man das so sichere "12345" oder den Namen des Kindes? Aber auch die Twitter Nutzer scheinen von gleichem Kaliber. Wer stellt schon Kreditkartennummern online? Oder veröffentlicht Firmendaten?
Und - ganz ehrlich - Google Docs sind eine feine Sache, um mal schnell einen Brief zu schreiben, aber doch nicht, um Onlinespeicherplatz für sensible Dokumente zu haben. Dafür gibt es doch USB-Sticks.

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